Für Mensch und Umwelt

Zum Weltumwelttag: Das Nachhaltigkeits-Mosaik von Gigaset

Wenn am 5. Juni der Weltumwelttag einmal im Jahr zur Schärfung des Umweltbewusstseins anregt, werden viele Superlative erzählt. Von Staaten, die auf dem Weg sind, ihre gesteckten Ziele zu erreichen. Von Unternehmen, die komplett CO2 neutral werden wollen. Von jedem Einzelnen, der in der Pflicht ist. Auch für Gigaset spielt Nachhaltigkeit eine große Rolle. Seit Jahren verfolgt das Unternehmen eine Strategie der kleinen Schritte. Am Produktionsstandort in Bocholt bündelt Gigaset eine Vielzahl von Maßnahmen, die im Zusammenspiel ihre große Wirkung entfalten. Von der plastikfreien Smartphone-Verpackung über die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern bis zum Einsatz energiesparender Lichttechnologien in den Produktionshallen.

„Unser Nachhaltigkeitsbestreben ist nicht die eine große Geschichte, sondern unzählige kleine“, sagt Raphael Dörr. Als Senior Vice President Corporate Communications & Investor Relations verantwortet er, wie Gigaset in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. „Wir dachten lange Zeit, wir könnten nicht mithalten, wenn wir auf die globalen Programme und Budgets internationaler Mitbewerber schauen. Aber wir sind ein deutscher Mittelständler und müssen uns nicht verstecken – die vorhandenen Spielräume nutzen wir exzellent aus.“ 

Es ist schwierig, das Telekommunikationsunternehmen Gigaset, den DECT-Pionier aus dem nordrhein-westfälischen Bocholt, mit den Global Playern zu vergleichen. Der europäische Marktführer bei schnurlosen Festnetztelefonen agiert in mehr als 50 Ländern auf der ganzen Welt, doch der Großteil der Wertschöpfungskette liegt in Deutschland. „Hier kennen wir uns aus, hier treffen wir Entscheidungen – für unser Geschäft und auch für die Nachhaltigkeit“, so Dörr. Zum Themenkomplex gehört für Gigaset neben dem Umwelt- und Klimaschutz auch der langfristige geschäftliche Erfolg, der nicht zuletzt 900 Arbeitsplätze sichert. 

In den 1990er Jahren hat Gigaset die ECO DECT Technologie erfunden. Schnurlose Telefone verbrauchen damit deutlich weniger Strom und senden nur mit so viel Leistung wie für eine stabile Verbindung zur Basisstation nötig ist. Im Standby-Betrieb sind die Mobilteile seitdem komplett strahlungsfrei. Was für die Ingenieure von Gigaset ein vergleichsweise kleiner Entwicklungsschritt war, ist dennoch eine Revolution. Denn wenn Millionen Telefone auf der Welt energieeffizienter werden, dann hat das in Summe einen großen Effekt. 

Die Macht der kleinen Schritte
Für Gigaset lag ECO DECT nahe. Genauso wie viele andere Maßnahmen, die in Bocholt Jahr für Jahr auf den Weg gebracht werden: Im Stammwerk wird Wasser gespart und zu 100 % CO2-freier Strom eingesetzt. Statt der üblichen Quecksilberdampflampen gibt es in den Hallen effiziente LED-Strahler. Hier wird mitten in Deutschland produziert, sauber und in einer modernen Fabrikanlage. Kurze Lieferwege und die Nähe zu regionalen Zulieferern und Kunden sparen CO2. In der eigenen Werkstatt repariert Gigaset alle seine Geräte, so dass sie nicht sofort neu gekauft werden müssen. Als angesehener Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen sieht sich Gigaset auch sozial in der Pflicht: Hochmoderne Produktionsmethoden ermöglichen die Fertigung zu gleichen Kosten wie in Asien, wo die allermeisten Produkte der Mitbewerber entstehen. Das Unternehmen garantiert faire Arbeitsbedingungen, stärkt die lokale Industrie und damit die Region.  

Wellpappe hilft, Plastik zu sparen
Die Produktverpackungen von Gigaset bestehen aus über 90% Recyclingmaterial – und das nicht erst seit gestern, sondern seit vielen Jahren. Wertvolle Rohstoffe dürfen nicht einfach entsorgt werden, Papier und Pappen lassen sich sammeln und wiederverwerten. Das hat einen doppelt positiven Effekt: Zum einen fallen weniger Abfälle an, zum anderen ist recyceltes Verpackungsmaterial ein guter Ersatz für frische Rohstoffe aus der Forstwirtschaft. Auf diese Weise müssen auch keine neuen Bäume gefällt werden. Auch bei der neuesten Verpackungsgeneration setzt Gigaset auf Wellpappe, die mit ihren mechanischen Vorteilen empfindliche Geräte wie Smartphones perfekt schützt und gleichzeitig gute Recyclingstandards bietet. Das aufgedruckte Siegel mit Zertifizierungsnummer bestätigt, dass die verwendete Kartonage zu 100% aus Recyclingfasern besteht, und gibt Kunden eine noch bessere Orientierung.

Beim Druck werden ausschließlich mineralölfreie und migrationsarme Farben verwendet. Die Bedienungsanleitungen bestehen aus Recyclingpapier, das ebenfalls FSC®-zertifiziert ist und den Blauen Engel trägt. Das Gigaset Smartphone GS4 hat eine vollkommen klimaneutrale Verpackung – der berechnete CO2-Fußabdruck wird über ClimatePartner durch Klimaschutzprojekte ausgeglichen.

Gigaset verzichtet zudem weitestgehend auf Plastikelemente in den Verpackungen. Soweit es geht, werden Kabelbinder und Plastiktüten durch Papierbanderolen ersetzt. Alternative Materialien und Methoden kommen zum Einsatz, Styropor wurde vollständig verbannt. 

„Rückblickend war unsere anfängliche Zurückhaltung unangebracht“, fasst Raphael Dörr zusammen. „Wir denken Nachhaltigkeit ganzheitlich. Und unser Mosaik hat nicht nur eine Wirkung auf die Umwelt, sondern durch die vielfältigen Ansätze auch in den Köpfen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sogar bei Partnern und Kunden lösen wir damit etwas aus – unsere Strategie der kleinen Schritte sorgt für viel Aufmerksamkeit.“ 

Mehr über das Nachhaltigkeitsversprechen von Gigaset findet sich hier

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